Anlagentyp

Hybrid- Wirbelbett

Einwohnergleichwerte

100’000

jährlicher Energieverbrauch

1.35 GWh

Kanton Aargau 5 Strassen

Die ARA Langmatt behandelt Abwasser von 100‘000 Einwohnern. Die biologische Reinigungsstufe der ARA Langmatt wird im Hybrid-Wirbelbett-Verfahren betrieben und besteht aus fünf Strassen. Bei grossen Stossfrachten konnten die Ammonium- und Nitritablaufwerte teilweise nicht eingehalten werden. Eine bessere Nitrifikation würde zudem mehr Potential für die Denitrifikation ermöglichen. 

Optimierung mit Abluftmessungen und DNA-Analysen

Die Stabilisierung der Nitrifikation durch eine dynamische Regelung, die Optimierung der Belüftung und DNA-Analysen führen zu weniger Ammonium-Überschreitungen, einem tieferem Stromverbrauch, mehr Denitrifikationsleistung und weniger Lachgas.

Referenzmessung

Über einen Monat wurde der Sauerstofftransfer der biologischen Reinigung für eine Strasse mit alten Belüftermembranen (6-jährig) gemessen. Die Messungen zeigen, dass der Sauerstofftransfer über 700 Nm3/h abnimmt und kein zusätzlicher Sauerstoff in den Belebtschlamm transferiert werden kann.

Erste Massnahme für Stromeinsparung

Durch die Begrenzung der maximalen Luftmenge können relevante Mengen an Strom eingespart werden. Das Verhalten der Membran zeigt jedoch, dass ein Ersatz sinnvoll ist und ein grosses Potenzial für Effizienzsteigerung vorhanden ist.

Ersatz der Membran

Der Ersatz der Membran bringt deutliche Stromersparnisse (40'000 CHF pro Jahr). Zudem besteht durch den besseren Sauerstoffeintrag das Potenzial für eine bessere Nitrifikation und mehr Denitrifikation. Mithilfe der Sauerstofftransfermessungen kann der wirtschaftlichste Zeitpunkt für einen Ersatz bestimmt werden.

Optimierung Nitrifikation

In Verbindung mit einer dynamischen Regelung, DNA-Analysen und saisonaler Anpassung des Schlammalters konnte die Nitrifikation stabilisert werden. Die Anzahl an Überschreitungen bei Ammonium im Ablauf der Anlage konnte um 80% reduziert werden.

Nebeneffekt Reduktion Lachgas

Durch die Stabilisierung der Nitrifikation und dynamische Regelung konnten zusätzlich auch die Lachgasemissionen um ca. 50% gesenkt werden. Dies zeigt den Nutzen einer ganzheitlichen und prozessorientierten Optimierung.

Referenzmessung

Über einen Monat wurde der Sauerstofftransfer der biologischen Reinigung für eine Strasse mit alten Belüftermembranen (6-jährig) gemessen. Die Messungen zeigen, dass der Sauerstofftransfer über 700 Nm3/h abnimmt und kein zusätzlicher Sauerstoff in den Belebtschlamm transferiert werden kann.

Erste Massnahme für Stromeinsparung

Durch die Begrenzung der maximalen Luftmenge können relevante Mengen an Strom eingespart werden. Das Verhalten der Membran zeigt jedoch, dass ein Ersatz sinnvoll ist und ein grosses Potenzial für Effizienzsteigerung vorhanden ist.

Ersatz der Membran

Der Ersatz der Membran bringt deutliche Stromersparnisse (40'000 CHF pro Jahr). Zudem besteht durch den besseren Sauerstoffeintrag das Potenzial für eine bessere Nitrifikation und mehr Denitrifikation. Mithilfe der Sauerstofftransfermessungen kann der wirtschaftlichste Zeitpunkt für einen Ersatz bestimmt werden.

Optimierung Nitrifikation

In Verbindung mit einer dynamischen Regelung, DNA-Analysen und saisonaler Anpassung des Schlammalters konnte die Nitrifikation stabilisert werden. Die Anzahl an Überschreitungen bei Ammonium im Ablauf der Anlage konnte um 80% reduziert werden.

Nebeneffekt Reduktion Lachgas

Durch die Stabilisierung der Nitrifikation und dynamische Regelung konnten zusätzlich auch die Lachgasemissionen um ca. 50% gesenkt werden. Dies zeigt den Nutzen einer ganzheitlichen und prozessorientierten Optimierung.